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Version vom 19. Juni 2026, 19:41 Uhr

Dykier, Henryk

Henryk Dykier
Geburtsdatum: 4. Mai 1951
Geburtsort: Prechlau, Kreis Schlochau
Beruf: Apotheker, Schriftsetzer, Autor, Unternehmer
Nationalität: Deutsch


Henryk Dykier (2010)

Henryk Dykier (* 4. Mai 1951 in Prechlau, Kreis Schlochau, Pommern, heute Przechlewo, Polen) ist ein deutscher Apotheker, Schriftsetzer, Autor, Denker und Unternehmer. Sein interdisziplinäres Werk bewegt sich an den Schnittstellen von Kunstrevolution, Mythologie, Poetologie und Regierungsethik. Beruflich blickt er auf eine jahrzehntelange Karriere als Chefapotheker und pharmazeutische Fachkraft im Springerdienst in Deutschland und der Schweiz zurück. (in Arbeit)

Leben

Herkunft und Ausbildung

Henryk Dykier wurde 1951 im pommerschen Prechlau geboren. In den Jahren 1955 bis 1956 siedelte die Familie zunächst nach Berlin und anschließend nach Essen (Nordrhein-Westfalen) über. Dort besuchte er von 1957 bis 1961 die katholische Winfried-Schule in Essen-Huttrop (Volksschule) und absolvierte danach bis 1968 seine Realschulausbildung an der Dinnendahl-Schule sowie der Realschule Essen-Borbeck. (in Arbeit)

Zwischen 1969 und 1972 absolvierte Dykier eine Ausbildung zum Schriftsetzer bei der Firma Girardet in Essen und war dort im Anschluss als Geselle tätig. Von 1973 bis 1975 holte er sein Abitur an der gymnasialen Abendschule (Kollegstufe) in Oberhausen nach. Es folgte von 1975 bis 1977 der Dienst bei der Bundeswehr in Neumünster und Plön (Schleswig-Holstein). (in Arbeit)

Im Jahr 1977 begann Dykier ein Studium der Pharmazie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, welches er 1982 abschloss. Seine praktische Ausbildung (Praktika) absolvierte er von 1982 bis 1983 in der Germania-Apotheke in Essen-Borbeck sowie bei Bayer in Leverkusen. (in Arbeit)

Pharmazeutische und unternehmerische Laufbahn

Nach Erhalt seiner Approbation übernahm Dykier von 1983 bis 1987 die Position des verantwortlichen Chefapothekers in der AEZ-Apotheke im Einkaufszentrum Essen-Altenessen. Zwischen 1987 und 2004 war er über viele Jahre hinweg bundesweit im Springerdienst als verantwortlicher Chefapotheker im Einsatz. (in Arbeit)

Die Adler-Apotheke in Burgaltendorf (2004–2008)

Im Jahr 2004 übernahm Dykier zunächst als Pacht-Apotheker die traditionsreiche Adler-Apotheke im Essener Stadtteil Burgaltendorf (Laurastraße 4), welche als älteste Apotheke der gesamten Ruhrhalbinsel gilt.<ref name="Bonnekamp2021">Dieter Bonnekamp: Bonnekamps Burgaltendorf. Die Adler-Apotheke. Kolpingsfamilie Essen-Burgaltendorf, Mai 2021.</ref> Nachdem die Apotheke zuvor fast ein Jahrhundert lang von der Familie Mühlhan und deren Nachkommen geprägt worden war, führte Dykier den Betrieb ab 2006 eigenständig fort.<ref name="Bonnekamp2021" /> (in Arbeit)

Die Schließung der Apotheke am 22. März 2008 – exakt am 176. Todestag von Johann Wolfgang von Goethe – markierte einen tiefen Wendepunkt in Dykiers Schaffen und den Übergang zu seiner philosophischen Arbeit.<ref name="Bonnekamp2021" /> Mit öffentlich wirksamen Plakaten im Schaufenster der Apotheke, die Aufschriften wie „Individualität“ und „Danke Goethe! Dein Leben war der Erkenntniskunst geweiht. Die Welt muss dies erst noch wahrnehmen!“ trugen, verabschiedete er sich aus dem Stadtteil und leitete damit seine fundamentale Abkehr vom klassischen Rechts- und Pharmazieraum hin zur praktischen Philosophie ein.<ref name="Bonnekamp2021" /> (in Arbeit)

Im Anschluss an diese Station übernahm er von 2008 bis 2010 die stellvertretende Leitung der Forum-Apotheke in einem Einkaufszentrum in Duisburg. (in Arbeit)

Wechsel in die Schweiz und Tätigkeit bei Galenica (2010–2022)

Im Jahr 2010 verlagerte Dykier seinen Lebensmittelpunkt und seine berufliche Tätigkeit in die Schweiz. Von August 2010 bis Juli 2011 fungierte er als verantwortlicher Chefapotheker für zwei Filialen der Kette Sunstore in Biel/Bienne. Im Anschluss war er von August 2011 bis Juli 2022 mit einem Pensum von 40 % im Springerdienst in Festanstellung für das Unternehmen Galenica im Kanton Bern als verantwortlicher Apotheker tätig. (in Arbeit)

Filialleitungen und interkantonaler Springerdienst (2020–2023)

Zuvor hatte er bereits ab August 2020 interimistisch die Leitung der Amavita-Apotheke in Oberengstringen während einer Umbauphase unterstützt. Ab Februar 2022 leitete er für ein halbes Jahr als Geschäftsführer die Amavita-Apotheke in Zürich-Altstetten, um deren Filialauflösung einzuleiten. Zwischen August 2022 und Juni 2023 folgten umfassende Springerdienste in allen Formaten von Galenica in den Kantonen Aargau, Bern, Zürich, St. Gallen, Schaffhausen und Baselland. (in Arbeit)

Fachtechnische Leitung und Interims-Management (2023–2024)

Von Juli 2023 bis Januar 2024 sicherte er als fachtechnisch verantwortlicher Apotheker mit OKP-Zertifikat den Betrieb der Rotpunkt-Apotheke Parkside in Schlieren (Kanton Zürich). Direkt im Anschluss übernahm er von Februar bis April 2024 für drei Monate zu 100 % die Geschäftsführung ad Interim in der Medbase-Apotheke Biel-Brüggmoos. Nach einer Phase der fachlichen, gesundheitspolitischen und gesetzlichen Weiterbildung im Sommer 2024 ist er seither als freiberufliche pharmazeutische Kraft im rahmenlosen Springerdienst schweizweit variabel aktiv. (in Arbeit)

Kunstrevolutionäre Startup-Gründung (2024)

Am 31. Juli 2024 gründete Dykier zudem ein eigenes, kunstrevolutionäres Startup-Unternehmen auf der Basis der poetologischen Evidenz. Dieses Unternehmen versteht sich als praktische Fortführung seiner philosophischen Wende und nutzt die strukturierende Kraft der Poesie und des kreativen Denkens (Poetologie) als nachweisbares Werkzeug, um starre normative Systeme in Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft agil aufzubrechen und neue, avantgardistische Lösungsansätze freizusetzen. (Regierungsethik) (in Arbeit)

Philosophische Wende und Privates

Prägend für seinen persönlichen Werdegang waren die Lebensabschnitte, in denen er enge Beziehungen mit Frauen einging, in denen er dem 6. Patriarchen des Zen-Buddhismus, Huineng, Mao zedong, Goethe, Nietzsche, Max-Otto Bruker, Rudolf Steiner und Joseph Beuys begegnete. Die weitreichenden Erfahrungen auf seinem Weg zur Ganzheit im deutschen Rechtsraum führten bald zu einer fundamentalen Umwendung seiner Erkenntnisbewegung. Dykier verließ im übertragenen Sinne die platonische Höhle und widmet sich seither direkt der praktischen sowie theoretischen Arbeit im Feld der Philosophie. (in Arbeit)

Dykier besitzt die Staatsangehörigkeit der Bundesrepublik Deutschland, ist geschieden und Vater von zwei Kindern. Seine Meldeadresse befindet sich in Biel/Bienne. (in Arbeit)

Wirken und Philosophie

Im Zentrum von Henryk Dykiers Arbeit steht die Vermittlung von umfassendem Wissen im Sinne der antiken Paideia. Er plädiert für ein ganzheitliches Verständnis von Bildung, digitalem Wandel und Lebenskunst. Höhepunkt seiner autonomen und autopoietischen (sic!) seelisch-geistigen Metamorphose ist sein Generalstudium an der Universität in Zürich, das ihm vollends den Weg zur Selbstvollendung erschloss: Germanistik, Philosophie, Pädagogik, Kunstgeschichte und Rechtswissenschaft. (in Arbeit)

Rezeption und das Essener „Goetheanum“

Im September 1998 fand Dykiers philosophischer und gesundheitstheoretischer Ansatz öffentliche Resonanz in der regionalen Berichterstattung.<ref>Aus der Frohnhauser Familienpost vom 29.09.1998: Ästhetik soll den Intellekt überwinden. Alternative Weltanschauung.</ref> Im Essener Stadtteil Frohnhausen initiierte er zu dieser Zeit ein kunst- und geisteswissenschaftlich ausgerichtetes Objekt, das er in Anlehnung an Rudolf Steiner als „Goetheanum“ (als Zweigstelle im künstlerischen Sinne) bezeichnete.

An der Fassade dieses Gebäudes machten Inschriften wie „Ecksteine für die zentrale Kunst“ oder „Gesundheit ist ein Bewusstseinsproblem“ Dykiers Kernthesen öffentlich sichtbar. Als ausgebildeter Gesundheitsberater der GGB (Gesellschaft für Gesundheitsberatung) und im Rahmen der Gesellschaft der Meditations-Heilkundigen verband er hierbei seine pharmazeutische Tätigkeit mit geisteswissenschaftlichen Ansätzen.

Zentral für seine damalige Arbeit war das von ihm geprägte Theorem der „Ästhetik“, welches die Überwindung des rein rationalen Intellekts durch die ästhetische Wahrnehmung postuliert, um kreatives Denken freizusetzen. Dieses Konzept bezog unter anderem Einflüsse aus der Anthroposophie, den Werken von Joseph Beuys, Johann Wolfgang von Goethes Farbenlehre sowie dem Ernährungstheorem von Max Otto Bruker ein. Bereits in dieser Phase nutzte Dykier das Internet zur Vernetzung der Arbeitsgemeinschaft „Wissenschaft und Kunst“ und plante ein frühes „Virtual-Café“ als digitalen Begegnungsraum für den künstlerischen und weltanschaulichen Austausch. (in Arbeit)

Das Hauptwerk

Im Jahr 2023 veröffentlichte er im Eigenverlag via Amazon (KDP) das Buch Kunstrevolutionäres Manifest. In diesem Werk setzt sich der Autor mit der Menschheitsevolution auseinander. Zu den zentralen Imperativen des Buches gehören das Erwachen des Menschen zu seiner totalexistierenden, geistig absolut freien Individualität, sowie die Vereinigung dieser im situationistischen Fluxus-Stil der von ihm geschaffenen Performance-Art der „Argonautik“ mit der transzendentalen Lust seiner biologischen Menschmaschine. Das Werk propagiert die praktisch-philosophische Realisierung der dadurch entstehenden dionysischen Arabeske. Das Buch richtet sich an Denker und Praktiker, die nach einem avantgardistischen Ausweg aus der überlebten Normativität, sowie nach einer eigenmächtigen Synthese von Wissenschaft (Objekt) und Kunst (Subjekt) suchen. (in Arbeit)

Schriften

  • Kunstrevolutionäres Manifest (I) Aufbruch. Die immerwährende Sehnsucht der Titaniden Eos. Amazon (KDP), Essen 2023, ASIN B0CH6VQQV8.

Einzelnachweise

<references> <ref name="Strahl1998">Gordon K. Strahl: Ästhetik soll den Intellekt überwinden. Alternative Weltanschauung. In: Frohnhauser Familienpost. Nr. 229, Dienstag, 29. September 1998.</ref> <ref name="Bonnekamp2021">Dieter Bonnekamp: Bonnekamps Burgaltendorf. Die Adler-Apotheke. Hrsg.: Kolpingsfamilie Essen-Burgaltendorf, Mai 2021 (Online-Version verfügbar).</ref> </references>